„Stadtrat für einen Tag“

von Josephine Förster, 9a

Am 11.02 und 12.02.2019 waren die beiden neunten Klassen für einen Tag im Elstraer Rathaus zu Besuch. Wir wurden zu Beginn des Projekts in die Aufgaben und Entscheidungen des Stadtrates eingeführt. Es wurde über die Verwaltung der Gemeinde, die Aufgaben des Bürgermeisters und die Stadtratssitzungen berichtet. Auch der Bürgermeister, Herr Wachholz, nahm sich Zeit um mit uns über unsere Vorschläge und Themen für ein „besseres Elstra“ zu sprechen. Während diesem Gespräch schrieb er diese eifrig mit und mit uns über unsere Fragen und Anliegen. Dabei zeigte Herr Wachholz wahres Interesse der Meinung der Jugend. Diese Gesprächsrunde kam bei uns sehr positiv an. Durch Stadtrat Herrn Buth konnten wir auch die Arbeit in den Fraktionen nachvollziehen und erhielten so manch‘ interessanten Einblick in den realen Ablauf einer Stadtratssitzung.
Die im Voraus in Gemeinschaftskunde geschriebenen Plakate weckten aber auch große Aufmerksamkeit bei den Mitarbeitern des Netzwerks für Kinder und Jugendarbeit e.V., die für uns das Projekt leiteten. Ausgehend von diesen Plakaten sammelten wir gemeinsam weitere positive und negative Dinge an der Gemeinde Elstra und die dazu passenden Verbesserungen. Über diese wurde auch gesprochen und mögliche Umsetzungsideen ausgearbeitet.
Das Highlight des Tages bildete zum Abschluss das Planspiel „Stadtrat für einen Tag“. In diesem konnten wir in die Rollen des Bürgermeisters, seines Stellvertreters und der verschiedenen Fraktionen schlüpfen. Die Fraktionen stellten verschiedene Ideen und Pläne für die Verwendung von Geldern der Stadt auf und führten sie anschließend dem „Stadtrat“ vor. In der Aussprache diskutierten wir hitzig über die Vor- und Nachteile der einzelnen Projekte. Dabei waren alle sehr überzeugt von ihren Projekten. Unter anderem wurde so in der 9a besonders lange und intensiv über den Verkauf von Alkohol im Jugendclub debattiert. Viele sagten im Nachhinein, dass sie überrascht waren, wie man in so kurzer Zeit für eine Sache so brennen kann. Am Ende stimmten wir noch über die einzelnen Projekte ab und mussten als Unterlegene einsehen, dass Politik immer auch die Suche nach Mehrheiten ist.
Alles in allem waren es zwei sehr gelungene Tage. Wir möchten uns auf diesem Wege abschließend beim Bürgermeister Herrn Wachholz, Stadtrat Herrn Buth und dem Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit für die Gestaltung dieses Projekts bedanken.

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